Projekt Sibirien
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ein Projekt im Rahmen
§ 35 SGB VIII
angeboten durch:
Pfad ins Leben e.V.
Jugendherberge 1
07422 Bad Blankenburg
Wir möchten hier nicht einen weiteren Meilenstein nach dem Motto "Schneller, höher, weiter..." setzen, sondern ein Projekt vorstellen, das von seinen Umfeldbedingungen her außergewöhnliche Möglichkeiten bietet, wichtige pädagogische Ziele zu erreichen und dies in der Praxis nachgewiesen hat.
Eigene Erfahrungen, schlechte Beispiele für erlebnispädagogische Auslandsmaßnahmen und die Entdeckung und Erschließung eines außergewöhnlichen Umfeldes haben uns dazu motiviert, dieses Projekt zu konzipieren und aufgrund der gemachten Erfahrungen mit neuen Akzenten fortzusetzen.
Als wichtiger Faktor hat sich dabei die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und die Tätigkeit auf mehreren Feldern der Jugendhilfe erwiesen. Hier möchten wir wieder Freiräume und Integrationspotential schaffen, welches bei reiner HzE-Trägerschaft nicht möglich ist.
Für genauso wichtig und innovativ halten wir die Idee der individuellen Maßnahmegestaltung in der Zeit der Weiterbetreuung in Deutschland mit den Möglichkeiten, Jugendlichen im Pfadfinderverband sinnvolle Freizeitaktivitäten zu ermöglichen, da sich dieses Sozialisationsfeld von anderen Trägern derzeit kaum steuern lässt und zu erheblichen Rückschlägen führen kann.
Lassen Sie uns gemeinsam im Interesse der Jugendlichen die Chancen dieser Ideen nutzen.
Wilhelm Brant Frank Kröner Jana Höhn
Erzieher Dipl.-Sozialpädagoge Dipl.-Sozialpädagogin
Einzelbetreuer Projektleiter Vereinsvorsitzende
Im "Pfad ins Leben" e.V. haben sich Fachkräfte zusammengefunden, die neben einigen Jahren Erfahrung in der Arbeit mit dem "Projekt Sibirien" auch den unbedingten Willen mitbringen, für die betreuten Jugendlichen jede erdenkliche Chance zu nutzen und dafür bereit sind, mehr zu tun als das "Branchenübliche". Mit dem Projektgründer, einer engen Anbindung an die Pfadfinderbewegung, unseren Wurzeln, und einem breiten integrativen Arbeitsfeld über HzE hinaus hat unser noch junger Träger die besten Voraussetzungen, an beste Erfahrungen des Sibirienprojektes anzuknüpfen und gleichzeitig dem Wunsch der russischen Partner nach mehr integrativen Kooperationsprojekten nachzukommen.
Wir nehmen unsere Wurzeln, die Pfadfinderbewegung, ernst und nutzen deren Infrastruktur, deren Know-how, insbesondere im erlebnispädagogischen Bereich und deren integrative Ressourcen. Dafür unterstützen wir insbesondere unsere inhaltliche Basis, den BdP LV Thüringen e.V.
Der Pfad ins Leben e.V. steht nicht unter dem Zwang, eine bestimmte Anzahl Betreuungsverhältnisse um jeden Preis zu schaffen oder aufrechtzuerhalten. Unser breites Wirkungsspektrum bis hin zu Schüleraustausch und beruflicher Weiterbildung ermöglicht uns einen zweckmäßigen Ressourceneinsatz. Wenn wir im Einzelfall der Meinung sind, dass ein optimales Zusammentreffen von pädagogischem Umfeld, im speziellen Fall geeignete Betreuer und Voraussetzungen+Motivation eines Jugendlichen zusammentreffen, machen wir Ihnen ein Angebot und gehen fest davon aus, dass wir die Herausforderung meistern können.
Der "Pfad ins Leben" e.V. wird sich ihren Platz in der Jugendhilfelandschaft aufbauen, nicht durch Masse an Betreuungsverhältnissen, sondern durch die Qualität, jedem aufgenommenen Jugendlichen seinen erfolgreichen Pfad ins Leben finden zu lassen.
Auch wenn in anderen Einrichtungen schon keiner mehr daran glaubt...
Damit wollen wir uns abheben von anderen zu recht kritisierten Trägern von Auslandsprojekten, die mit „Verschickungsprojekten“ und schlechter Qualität diese Arbeitsmethode in Erklärungsnotstand gebracht haben.
Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht das Geld.
1. Das Bildungsministerium der Russischen Föderation entspricht in etwa einer obersten staatlichen Jugendbehörde. Es bestehen Absprachen über die Unterstützung des Projektes mit der Abteilung für internationale Kooperation. Hier besteht insbesondere ein Interesse, selbst neue und innovative Formen der Jugendhilfe zu entwickeln.
2. Die Omsker staatliche pädagogische Universität unterstützt unser Projekt fachlich und mit der Vermittlung geeigneter Praktikanten, aber auch im technischen Bereich mit der Zurverfügungstellung eines Internetzuganges. Der Rektor Prof. Dr. K. A. Tschurkin ist an einer Zusammenarbeit und einem Austausch auf fachlicher Ebene für den an der Omsker Universität im Aufbau befindlichen Zweig "Sozialpädagogik" sehr interessiert. Im Jahr 2004 nahmen die ersten Studenten der Omsker Universität ein Sommerpraktikum bei Pfad ins Leben auf.
3. Die Kreisadministrationen Sedelnikowo, Ust-Ischim und Taschtagol haben vertraglich die Unterstützung des Projektes u.a. durch die Bereitstellung eines russischen Pädagogen zugesichert. Die jeweiligen Leiter der Abteilung Bildung, die auch für Jugendhilfe zuständig sind, Ljudmila A. Rasdujewa und Anatoli N. Rjadowoi sind mit der Ausgestaltung und Planung der Zusammenarbeit beauftragt. Alle Fragen des nichtalltäglichen Lebens, Einhaltung von Standards, aber auch Unterstützung bei Problemen mit den betreuten Jugendlichen werden über diesen Kontakt gelöst. Auch kurzfristige Besuchseinladungen, die Gestattung von Schulbesuch oder die Ableistung von Arbeitsstunden im Rahmen der Bewährungsauflagen deutscher Gerichte können über die Administration organisiert werden.
4. Das deutsche Konsulat in Nowosibirsk in Person des Konsuls Herr Grau ist über unser Projekt und die darin betreuten Jugendlichen unterrichtet und unterstützt uns mit bevorzugter Bearbeitung von Visa für unsere russischen Mitarbeiter, sofern diese nach Deutschland einreisen wollen. Für das Konsulat ist die offizielle Genehmigung durch die russischen Behörden eine grundlegende Bedingung für eine wohlwollende Behandlung im Vergleich zu einer sonst eher problematischen Sicht auf Betreuungsprojekte im Ausland.
Diese Unterstützung erfolgt mit allen genannten Partnern auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. So leistet der Träger außerhalb der HzE weitere Jugendhilfe und organisiert Jugendaustauschmaßnahmen, Freiwilligenaustausch und Fachkräfteaustausch. Diese Maßnahmen sind für unsere russischen Partner der Ausgleich für die doch recht einseitige Unterstützung unseres Betreuungsprojektes und sind damit eine lebenswichtige Basis des Projektes. Außerdem bieten Sie einen idealen integrativen Rahmen für erste neue Kontakte unserer Klienten mit anderen Jugendlichen. So sind z.B. das Archäologie-Lager „Arche 2004“ in Ust-Ischim, an dem 2 unserer betreuten Jugendlichen teilnahmen und der Workshop „Baltik 2003“ in Deutschland, an dem ebenfalls 2 unserer Jugendlichen teilnehmen werden, als erfolgreiche Beispiele für diese integrative Wirkung des Angebotes im Bereich Jugendarbeit anzusehen.
pädagogische Grundidee
I. Normalisierungsprinzip
Auch wenn es scheinbar ein Widerspruch ist, ist eine Einzelbetreuung in Sibirien näher an einer normalen Entwicklungssituation eines Heranwachsenden dran als die vielfach variierten Gruppenbetreuungskonzepte in Heimeinrichtungen.
Wir gehen davon aus, dass unsere Klienten sich umso „normaler=gesellschaftsadäquater“ verhalten, je normaler ihre Lebensumstände sich gestalten.
Dazu gehört für uns:
· Möglichst wenig Kontakt mit anderen Problemjugendlichen
· Normal- statt Erziehungshilfeschule
· Betriebliche Ausbildung statt Förderlehrgänge
· Einzelunterbringung in normalen Wohnverhältnissen
· Konsequente Einzelbetreuung als familienähnliches Betreuungssetting
· Integrative Freizeitgestaltung mit „normalen“ Gleichaltrigen
II. Perspektivprinzip
Heranwachsende brauchen eine langfristige Perspektive, die vorrangig sie selbst unter Beratung der Erwachsenen gestalten können. Diese wird zum Beginn der Maßnahme zwischen Jugendamt, Träger, Betreuer und natürlich dem Jugendlichen verhandelt (Hilfeplan mind. über 2 Jahre mit Fernziel). Keiner, auch nicht der Jugendliche, hat das Recht, diese Vereinbarung einseitig ohne Rücksprache mit den anderen Beteiligten zu ändern. Hier liegt ein hoher moralische Anspruch gegenüber dem Betreuer, da ein vorzeitiges Ausscheiden des Betreuers regelmäßig mit einem Perspektivverlust einhergeht. Gleichfalls hat auch der Träger oder das Jugendamt nicht das Recht, Perspektiven aus sachfremden Erwägungen (Kosten- oder Platzgründe) zu ändern oder zu gefährden. Der Jugendliche kann nur so Verantwortung für sich selbst übernehmen, wenn seine Lebensumstände auch direkt Resultat seines Handelns sind.
III. Ansprechpartnerprinzip
Jedes Kind und jeder Jugendliche braucht einen verlässlichen Ansprechpartner rund um die Uhr. Dieses subjektive Gefühl muss unabhängig von Alter, tatsächlichem Bedarf und Aufwand immer gesichert werden. Die Vorstellung, dass Eltern „Dienstschluss“ haben, ist widersinnig, in Heimbetreuungsangeboten sind Schichtdienstkonstellationen an der Tagesordnung .
Unsere Betreuer sind rund um die Uhr für den ihnen anvertrauten jungen Menschen da. Das Gefühl, jederzeit den Betreuer erreichen zu können (und sei es telefonisch), ist wichtiger als 8 Stunden Vollkontakt mit anschließendem Totalausfall des Betreuers. Ein Jugendlicher kann auch unmöglich alle seine Probleme mit 4 oder mehr verschiedenen Ansprechpartnern teilen oder auf die „Sprechzeiten“ warten.
Unsere Zielgruppe sind insbesondere junge Menschen, die mit den gängigen Heimeinrichtungen und dem damit verbundenen Gruppenbetrieb Probleme haben und sich dort nicht einordnen können.
Das ideale Alter ist 12-17 Jahre, im Einzelfall auch jünger oder älter.
Die Betreuung im Projekt ist sinnvoll, wenn der Jugendliche weiß, was ihn erwartet und der Maßnahme zugestimmt hat. Er muss die Maßnahme als Chance für sich begriffen haben.
Spezielle Gründe für eine Betreuung im Projekt können sein:
- Situation nach Strafvollzug, um Rückfälligkeit zu vermeiden,
U-Haft-Vermeidung, Haftverschonung
- Betreuungsprobleme, ständige Abwesenheit aus Maßnahmen nach § 34/35 KJHG
in Deutschland
- gestörtes Selbstbewusstsein, z.B. nach Missbrauchssituationen
- Trennung von negativ wirkenden Peer-Groups,
Aufbau von positiven Kommunikationsfähigkeiten und Sozialverhalten
- Situation nach Drogenentzug mit dem Ziel der psychischen Stabilisierung
Ziel soll es in jedem Fall sein, aus dem notwendigen Abstand heraus die Fähigkeit und Motivation zu einer gezielten und selbstverantworteten Lebensplanung und ihrer Umsetzung zu vermitteln. Dazu sollen über einen erlebnispädagogischen Ansatz durch eine extreme Umfeldänderung, aber auch ein völlig anderes Betreuungssetting alte Verhaltensmuster infrage gestellt und neue gezielt entwickelt werden. Das geschieht zum einen durch Umfeldwirkung und zum anderen durch die gezielte Verstärkung dieser Wirkung durch die Mitarbeiter.
Dabei soll auf eine ständige Outdoor-Situation bewusst verzichtet werden, da der Rückkopplungseffekt auf die gewohnten Lebensverhältnisse erfahrungsgemäß nicht besonders hoch sind. Dagegen können Effekte aus der normalen Lebensalltagssituation im Projekt wesentlich besser transferiert werden.
1. Auf- und Ausbau des Hofes
- eigenverantwortliches Tätigwerden mit konkret erlebtem Ergebnis,
Aufbau der Grundlage für das eigene Leben
- Erlangen praktischer Fertigkeiten im Umgang mit Holz
2. Betreuung der eigenen Landwirtschaft/Tiere
- Erlernen von Verantwortung für bestimmte Aufgaben
- Lebensunterhalt selbst erarbeiten
- Erlangen von praktischen Fähigkeiten in der Landwirtschaft
- Beziehungsarbeit mit Tieren (Pferde, Hund etc.)
3. Vorausbildung Tischler/Landwirt/Autoschlosser
- Motivation für eine entsprechende Ausbildung
- Schaffung von Voraussetzungen für einen erfolgreichen
Abschluss durch Vorlaufaufbau
4. Vermittlung/Nachholen von schulischen Kenntnissen in einem familiären Umfeld
- Überwindung von Schulangst, Motivation für Abschluss
- gezielte Schließung von Wissenslücken
- Möglichkeit der Teilnahme im russischen Bildungssystem
- Einzelbeschulung
5. Integration in Jugendaustauschmaßnahmen vor Ort
- Kennenlernen von Jugendlichen mit völlig anderen Ressourcen und Sozialisationen
- Einbringen von individuellen Stärken und Erfahrungen in die Gruppe
6. Outdoor-Aktivitäten
Zeitlich begrenzte Aktivitäten zur Verstärkung der erlebnispäd. Situation.
Je nach Jahreszeit mit Boot, per Ski, zu Fuß oder mit Pferden.
- jederzeit einsetzbar, aber nicht der Kern des Projektes,
sondern eine von mehreren Methoden
Der Ort liegt etwa 300 km nordöstlich der Millionenstadt Omsk im Randgebiet des für sibirische Verhältnisse dichtbesiedelten Waldsteppengebietes. Nach Norden ist so gut wie keine Besiedlung zu verzeichnen. Sedelnikowo liegt am Fluss Ui, der nach etwa 250 km in den Strom Irtysch mündet.
Der Ort hat etwa 5000 Einwohner, der gesamte Rayon etwa 13.000 auf einer Fläche von ca. 5.000 Quadratkilometern. Die meisten Orte befinden sich konzentriert am Ufer des Ui, Teile des Rayons sind unbewohnt.
Hauptwirtschaftszweig ist die Landwirtschaft. Neben der obligatorischen Eigenversorgung gibt es Großbetriebe (Kolchosen). Weitere Wirtschaftszweige sind Forstwirtschaft und Baubetriebe.
Sedelnikowo ist durch eine feste Straße mit Omsk verbunden und wird täglich zwei- bis dreimal von Bussen aus Omsk angefahren. Die Fahrzeit beträgt ca. 6-7 Stunden.
Omsk wiederum ist mittelbar via Moskau oder auch direkt über Fluglinien mit Deutschland verbunden, es gibt täglich mind. eine Flugverbindung. Die Reisezeit Frankfurt-Sedelnikowo beträgt in der schnellsten Variante (Flug) ca. 21 Stunden.
Der Kreis ist mehr forstwirtschaftlich als landwirtschaftlich geprägt. Viele Menschen lassen ihre Familien zu Hause und gehen für Wochen oder Monate in die Erdölgebiete arbeiten.
Außerdem ist die regelmäßige Meldung bei der Ausländerbehörde vorgeschrieben.
Die Gebiete Omsk gehören zu den politisch ruhigsten und wirtschaftlich stabilsten Regionen Russlands.
Hier versteht man, was es bedeutet, dass "Moskau weit ist".
Zusammen mit der sprichwörtlichen Offenheit und Gastfreundschaft der Sibirier entsteht ein Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit.
Die Menschen dort sind es gewohnt, jeden Fremden offen aufzunehmen, egal wer er ist und wo er herkommt. Nur sein Verhalten entscheidet über seine zukünftige Rolle in der Dorfgemeinschaft - es ist ein echter Neuanfang.
Die Projektorte sind einerseits so provinziell, dass organisierte Kriminalität, Drogen (außer der Volksdroge Alkohol), Konsumhaltung etc. keine Rolle spielen, besitzt andererseits aber eine komplette Infrastruktur, bestehend aus:
- Kreiskrankenhaus, Apotheke
- Berufsschule, deren Möglichkeiten mitgenutzt werden können
(z.B. die Tischlerwerkstatt)
- Einkaufsmöglichkeiten (Lebensmittel, Bekleidung, Einrichtung etc.)
- Bibliothek, Museum, Musikschule, Kulturhaus mit Kunstzirkeln
Die Umgebung mit Taiga und Fluss ist ideal für zeitlich begrenzte Outdoor-Aktivitäten. Das Leben der Bevölkerung ist fest mit der sie umgebenden Natur verknüpft.
So wird seit 1990 ausschließlich ökologische Landwirtschaft betrieben.
Die Versorgungslage ist stabil, da sich die Dörfer im Lebensmittelbereich selbst versorgen.
Die gesundheitliche Versorgung wird durch das jeweilige Kreiskrankenhaus, in komplizierten Fällen durch moderne Einrichtungen in Omsk abgesichert, die jedem Problemfall gewachsen sind. Diese sind teilweise privat, die Behandlungskosten werden über eine Auslandskrankenversicherung abgedeckt.
Im Falle akuter psychischer Erkrankungen erfolgt eine Rückführung nach Deutschland, sofern eine therapeutische Behandlung vor Ort nicht möglich ist.
Bemerkenswert sind kulturelle und sportliche Angebote gerade auch für Jugendliche. Es gibt mehrere Gesangs- und Tanzensemble, eine Musikschule, eine Sportschule, eine Station junger Touristen und vieles andere mehr.
Diese Angebote stehen natürlich auch unseren Jugendlichen offen, von der allseits beliebten Diskothek am Samstag ganz abgesehen...
1. Die Sprache ist in Russland der absolute Schlüssel zur Kommunikation, Englisch-
und Deutschkenntnisse so gut wie nicht vorhanden. Die Mitarbeiter werden so
automatisch für den Jugendlichen zu Schlüsselfiguren.
2. Ein spontanes Weglaufen aus dem Projekt ist praktisch so gut wie unmöglich.
Ohne Kenntnis der Landessprache und der Gepflogenheiten ist es sehr schwer,
die "westliche Zivilisation" zu erreichen. Die Taiga mit ihrem meterhohen Schnee im
Winter und Millionen von Mücken im Sommer verbietet sich erst recht als Ausweg.
Die Jugendlichen müssen aus der Situation heraus mit den Mitarbeitern eine
Diskussion über ihre Probleme mit der Maßnahme führen.
Andererseits entsteht daraus die Forderung an die Mitarbeiter, die Jugendlichen
in ihren Problemen auch ernst zu nehmen und darauf notfalls mit dem Abbruch
der Maßnahme zu reagieren.
3. Die Gastfreundschaft und die intensiven sozialen Kontakte verbessern auch bei
stark geschädigten Jugendlichen das Vertrauen in andere Menschen
(auch Erwachsene) und das Selbstbewusstsein.
Evt. erleben sie zum ersten Mal, dass sie im Mittelpunkt stehen, ohne dafür
irgendwie negativ auffallen zu müssen.
4. Es gibt keine kriminelle oder Jugendszene. Die Jugendlichen des Ortes sind für
unsere Verhältnisse eher angepasst, aber auch auf ihre Weise selbstbewusst.
Es gibt keine einzelnen Szenen, sondern eine Altersidentität.
Eine wünschenswerte Integration in die Jugendgemeinschaft vor Ort setzt das
Durchbrechen von Szenedenken und Konkurrenzverhalten voraus.
Diese wird durch eine besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Betreuer abgesichert, die über Lehrerfahrung und einen pädagogischen Abschluss verfügen müssen. Auch auf handwerkliche Qualifikationen der Betreuer wird Wert gelegt.
Schule ist in einer individuellen Form Bestandteil des Projektes und fester Punkt im Tagesablauf. Dabei können nacheinander Einzelbeschulung und Teilnahme am russischen Unterricht sinnvolle Bildungsinstitutionen sein.
Je nach Ausgangssituation werden im Projekt folgende Ziele allein oder nacheinander umgesetzt:
1. Motivation, Überwindung von Schulangst
2. Aufarbeitung von Wissenslücken und Lerntechnikdefiziten
3. Normale Vermittlung des alters- und leistungsgerechten
Schulstoffes, Hinführung zu einem Abschluss (Hauptschule)
4. Berufswahl, Findung und Entwicklung von Neigungen, Aufbau
von Vorlaufwissen und -kenntnissen in verschiedenen
handwerklichen, land- und forstwirtschaftlichen Berufsfeldern
Zu diesem Zweck hat uns der russische Partner auf Vertragsbasis Zugang zu den Einrichtungen und Lehrkräften der örtlichen Berufsschule verschafft, so dass Fertigkeiten auch bereits in berufstypischen Umfeldern erworben werden können
(Holzarbeiten, Schweißen, Autoschlossereiarbeiten etc.).
Das Ergebnis besteht darin, dass der Jugendliche einen Berufswunsch entwickelt, der tatsächlich seinen Neigungen entspricht und bei Lehrbeginn in Deutschland bereits Vorlauf hat.
Einfache "Verschickungsprojekte" werden von uns nicht angeboten, da der "Back home"-Effekt den Erfolg der ganzen Maßnahme gefährdet, sofern der Transfer-Prozess nicht durch den vertrauten Betreuer egalisiert wird.
Die Vorbetreuung umfasst einen Zeitraum von 30-45 Tagen.
Wichtige Ziele der Vorbetreuung sind:
- Herstellung eines Vertrauensverhältnisses zum Klienten
- Situationsanalyse, Überprüfung der Zweckmäßigkeit der
Maßnahme, Erstellung/Fortschreibung des Hilfeplans
- mögl. Sicherung des Umfeldes (Eltern, Kontaktpersonen)
- Abklärung organisatorischer Formalitäten (Visa, Impfungen etc.)
- Ausrüstung
Wichtig ist die Anwesenheit des Betreuers in dieser wichtigen Zeit.
Dabei erfolgt die Betreuung entweder schon teilweise in einer erlebnispädagogischen Form (Bootstour, Zeltwanderung etc.) oder eine kurzfristige Unterbringung in unserem Pfadfinderzentrum. Der Jugendliche hat durchaus das Recht, den Betreuer im Ergebnis dieser Vorbetreuung abzulehnen, gleichfalls natürlich der Betreuer, wenn ein Fall sich in näherer Betrachtung als für das Projekt ungeeignet erweist oder er selbst zu diesem Jugendlichen keinen Zugang findet. In diesem Fall empfiehlt der Träger eine andere, der Situation angemessene Maßnahme, bzw. setzt einen geeigneteren Betreuer ein.
Wichtig ist, dass der Jugendliche die Vorbetreuung nicht als Abwarten, sondern als aktive Vorbereitung und als verbindlichen Test empfindet.
Um dieser Situation gerecht zu werden, setzt der Träger in der Vorbereitungsphase in vielen Fällen einen Co-Betreuer ein.
Die Weiterbetreuung erfolgt in der Regel für mind. 1 Jahr und muss im Hilfeplan nach den Wünschen des Jugendlichen sowie der konkreten Entwicklungssituation vereinbart werden.
Das kann eine integrative Wohngemeinschaft, aber auch eine familienorientierte Einzelbetreuung sein. Nach Möglichkeit wird eine Betreuung bis zur Wiedereingliederung in die Herkunftsfamilie bzw. bis zur Volljährigkeit durch den Träger realisiert.
Der Standort der Nachbetreuung wird von folgenden Faktoren beeinflusst (Reihenfolge):
1. Familiäre Bindungen, die erhalten werden sollen
2. Berufliche Chancen (Ausbildung)
3. Standortkenntnis des Betreuers
Es ist in den meisten Fällen sinnvoll, die Weiterbetreuung nicht wohnortnah anzusiedeln, da oft negative Kontakte wieder auferstehen.
Da der Pfadfinderverband bundesweit tätig ist, ist die von uns bevorzugte Form der integrativen Wohngemeinschaft (der betreute Jugendliche lebt mit gleichaltrigen bzw. älteren Jugendlichen aus dem Verband bei gleichzeitiger Betreuung durch die Fachkraft in einer Wohngemeinschaft zusammen) nahezu überall realisierbar.
Dabei spielt die Möglichkeit der gleichzeitigen Integration in die Freizeitgestaltung des Verbandes eine wichtige Rolle im Aufbau neuer Sozialisationsfelder, natürlich nur, wenn ein entsprechendes Interesse besteht.
Wichtig ist es, im Auslandsaufenthalt geänderte soziale Verhaltensmuster auch unter den vorherigen Bedingungen zu stabilisieren bzw. diese Bedingungen
(Umfeld, Freizeitgestaltung, Lebensperspektive) so zu verändern, dass kein Rückfall in alte Verhaltensmuster erfolgt.
Zentraler Ansatz ist dabei die Kontinuität in der Betreuung durch denselben Betreuer wie im Ausland sowie die Integration in ein neues Freizeitumfeld.
Ziel ist es, den Jugendlichen soweit zu verselbständigen und zu stabilisieren, dass er ...
- am normalen Schul- bzw. Lehrbetrieb teilnehmen
- wieder zurück in die Herkunftsfamilie kann bei evt. gleichzeitiger Anwendung
familienorientierter Hilfeformen
- in einer anderen Maßnahme evt. nach § 34 SGB VIII weiterbetreut werden oder
-sein Leben selbst in die Hand nehmen kann.
Das Projekt legt deshalb besonderen Wert auf folgende Elemente:
1. Umfassende Klärung der Ausgangssituation, um eine dem Einzelfall angemessene Methodik und geeignete Zielvorgaben festzulegen.
Dazu muss dem Träger möglichst umfassendes Berichtsmaterial zur Verfügung gestellt werden, das zusammen mit den Hilfeplangesprächen und den individuellen Gesprächen Betreuer-Klient die Basis für eine problemorientierte Arbeit ist.
2. Ausführliche Hilfeplanung und Aktualisierung des Hilfeplanes über den Betreuungszeitraum.
Dazu werden regelmäßig aktuelle Entwicklungsberichte durch den Betreuer erstellt und dem Jugendamt zugeleitet.
Bei Bedarf wird der Hilfeplan aktualisiert. Wir erwarten hierbei, dass unsere Mitarbeiter als Fachkräfte, die direkt mit dem Jugendlichen arbeiten, in ihren Einschätzungen ernst genommen werden. Flexibilität im Sinne des Jugendlichen verlangt da von allen Beteiligten - eben auch von den Jugendämtern - offen zu sein für neue Wege.
3. Sicherung der Informationsstrukturen
Neben einem ständigen Kontakt zwischen Jugendamt/ggf. Jugendgerichtshilfe und Träger, insbesondere zu organisatorischen Fragen, hat der Jugendliche jederzeit die Möglichkeit des direkten Gespräches mit dem zuständigen
Mitarbeiter des Jugendamtes (und umgekehrt). Vorhandene Bindungen an Eltern bzw. anderen Kontaktpersonen werden gezielt gefördert, sofern sie sinnvoll sind.
Dies wird durch telefonische Kontakte (Direktverbindung ist jederzeit möglich) und Fax sichergestellt und ist im Kostenplan entsprechend berücksichtigt.
Hier ist der intensive (monatliche) persönliche Kontakt der Projektleitung zu den Mitarbeitern vor Ort und die (zweimal jährliche) Supervision vor Ort ein wichtiges Kriterium für das rechtzeitige Erfassen ungünstiger Entwicklungen und entsprechender Reaktionen, dazu kommt der ständige Kontakt zu unseren russischen Mitarbeitern vor Ort.
Die deutschen Mitarbeiter (außer den russischen Kollegen) sind an die Betreuung eines konkreten Jugendlichen gebunden und übernehmen auch die Weiterbetreuung in Deutschland, die untrennbarer Bestandteil des Projektes ist. Ihr Aufenthalt vor Ort richtet sich nach den im Hilfeplan festgeschriebenen Erfordernissen des Einzelfalles. Daraus entsteht vor Ort ein phasenweiser Mitarbeiterwechsel.
Einzelbetreuung heißt auch, viele Probleme eigenverantwortlich mit dem Jugendlichen zusammen und nicht nur im Team zu lösen.
Gleichwohl ist eine Kommunikation und Beratung (Praxisreflexion) im Team eine wichtige Ressource für den einzelnen Betreuer.
Als verantwortliche Betreuer unterliegen unsere Mitarbeiter keiner Dienst- und Fachaufsicht, sondern arbeiten auf der Grundlage des Hilfeplanes und trägerinterner Vorgaben eigenverantwortlich unter Nutzung der ihnen gebotenen Beratungsmöglichkeiten und der vorhandenen Infrastruktur.
In Krisensituationen, aber auch im Krankheitsfall stehen 2 Mitarbeiter der Projektleitung innerhalb von 24 Stunden als Unterstützung oder Vertretung zur Verfügung.
Eine unverzichtbare Ressource sind unsere russischen Pädagogen (derzeit 5 Stellen), die direkt von der Kreisverwaltung für das Projekt eingestellt werden und selbst keinem Jugendlichen zugeordnet sind. Sie sind Ansprechpartner für die Jugendlichen, Organisatoren, Vermittler für sinnvolle Kontakte zu Gleichaltrigen und Ausweichmöglichkeit bei Konflikten zwischen Betreuer und Jugendlichem, in denen sie als Moderatoren fungiert. In jedem Projektort (Ust-Ischim, Sedelnikowo, Keyses, Taschtagol) gibt es einen pädagogischen Mitarbeiter, zusätzlich unsere pädagogisch-organisatorische Mitarbeiterin in der Dienstwohnung in Omsk.
Je nach Möglichkeit und den Gegebenheiten des Einzelfalls arbeitet im Team ein/e PraktikantIn mit, wobei sowohl eine deutsche Fachhochschule als auch die Omsker Universität als Entsendestelle möglich ist. Diese/r hat die Aufgabe, organisatorische Aufgaben wahrzunehmen, den Erziehungsprozess nachvollziehbar zu dokumentieren und als Bestandteil der Gruppe ausgleichende Funktionen wahrzunehmen, zumal eine familienähnliche Situation Idealerweise aus 3 Personen besteht.
Wir sehen auch kostengünstigere und sinnvollere Alternativen zu einer Zertifizierung nach ISO 9000, die letztendlich auch nur die selbstgesetzten Qualitätsmaßstäbe in einer Momentaufnahme mit der Praxis vergleicht.
Wir setzen vielmehr auf externe, objektive Beobachter.
bullet Unsere Öffentlichkeitsarbeit zielt darauf ab, unabhängigen und objektiven Journalisten einen aussagefähigen Einblick in unsere Arbeit zu geben und so nicht nur die Fachöffentlichkeit von der Qualität unserer Arbeit zu überzeugen
bullet Wir drängen belegende Jugendämter auf mind. ein Hilfeplangespräch vor Ort (leider haben die wenigsten Ämter dazu die Möglichkeit) und haben so u.a. durch das Jugendamt Altötting eine positive Einschätzung unserer Arbeit vor Ort erhalten.
bullet Unsere russischen Vertragspartner, die im Fall der Kreisadministrationen gleichzeitig Genehmigungsbehörde sind, verfolgen unsere Arbeit vor Ort sehr aufmerksam und sind von sich aus massiv an einer qualitativ hochwertigen Arbeit entsprechend unserer Konzeption interessiert. Ausdruck für die permanente Unterstützung unserer Arbeit sind die persönlichen Einladungen für alle Betreuer und Klienten, die auch der Kreisadministration eine ausländer- und jugendhilferechtliche Verantwortung überträgt.
Die Einhaltung unserer konzeptionellen Qualitätskriterien ist von den Jugendämtern aus dem Prozess heraus nachvollziehbar. Hier verweisen wir insbesondere auf
bullet Betreuung ausschließlich durch deutsche Fachkräfte
bullet Probezeit über Vorbereitungsmaßnahme
bullet Kontinuität in Auslandsmaßnahme und Weiterbetreuung
bullet Vor-Ort-Präsenz und –beratung durch die Projektleitung
bullet Jederzeit sichergestellter Telefon- und Faxkontakt
bullet Kenntnis des zuständigen Konsulats Novosibirsk über unsere Maßnahme
bullet Unterstützung durch Infrastruktur und Mitarbeiter vor Ort
bullet Möglichkeit für Supervision und Praxisreflexion
Gleichzeitig hat eine freier Mitarbeiterin der Projektleitung den Auftrag, laufend den Prozess der Qualitätssicherung durch konzeptionelle Verbesserungen und neue interne Standards wie z.B. Auswertungsbögen zu unterstützen. Wir informieren Sie gern über den aktuellen Stand.
Der im folgenden aufgezeigte Kostensatz ist eine Orientierung, die bei einer einjährigen Maßnahme evt. zutreffend ist. Da wir für jeden Einzelfall separat planen, können durchaus Abweichungen auftreten, insbesondere, was die Vorbereitung und ihre Ausgestaltung angeht.
Auch wenn das im Ausland normalerweise keine Rolle spielt, gilt für uns der § 45 SGB VIII generell, auch das KJHG macht keine Beschränkung. Wie bereits im Abschnitt Partner beschrieben, gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Abteilung Bildung der Kreisadministration, die auch eine Kontrollfunktion beinhaltet. Diese umfasst:
· bauliche Aspekte (Bausicherheit im Rahmen des Projektziels und der örtlichen Normen)
· Auswahl der Mitarbeiter (im Rahmen des Einladungsverfahrens)
· Kontakte und Gefährdungen der Kinder und Jugendlichen
Zu diesem Zweck gibt es eine monatliche Zusammenkunft mit allen beteiligten Pädagogen.
Problematisch ist auch immer wieder der Übergang zwischen Sibirien und der "vertrauten" Heimat. Da auch in diesem Fall die Weiterbetreuung nach den Erfordernissen des Einzelfalls geplant wird, kann es keinen im Vorfeld garantierten und schon gar keinen einheitlichen Kostensatz geben, da allein die Umstellung der Entlohnung der Mitarbeiter von Honorar auf BAT je nach Alter und Familienstand zu erheblichen Unterschieden führt.
Wir gehen bei der Vertragsgestaltung davon aus, dass der pädagogisch notwendige (und einem Hilfeplangespräch ausgehandelte) Aufwand finanziert wird und nicht der Erfolg der Maßnahme nach einem Jahr Auslandsaufenthalt an den Kosten scheitert. Allerdings liegen die daraus resultierenden Kosten nach aller Erfahrung über denen des Auslandsaufenthaltes.
Eine Einzelbetreuung nicht nur mit dem Personalschlüssel 1:1, sondern mit der Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch den Einzelbetreuer wird als Leistung in Deutschland kaum bzw. nur zu ähnlich hohen Kostensätzen angeboten. Langfristig ist immer eine Überleitung in eine Betreuung nach § 34 KJHG (betreutes Wohnen) und damit Kostensatzreduzierung das Ziel.
Die Projektkosten können aus den normalen Leistungssätzen für Maßnahmen nach § 35 SGB VIII beglichen werden, sofern das Projekt über mindestens 12 Monate läuft.
(für 365 Tage) I. Einnahmen Tagessatz (EUR) gesamt (EUR) Kostenerstattung Jugendamt 151,28 55216,92 II.Ausgaben II.1. Grundversorgung Verpflegung 5 1825 allgemeine Lebenshaltungskosten (Hygiene etc.) 1,64 600 Unterkunft 10,41 3800 (Miete + Baumaterial+ Betriebskosten+Einrichtung) II.2. Pädagogischer Bedarf Material für Landwirtschaft (Pferd, Hühner, Futter etc.) 2,05 750 Kultur/Freizeit 1,1 400 Ausrüstung (Spezialkleidung für Sibirien) 1,37 500 Material für Erlebnispäd. (Boot, Zelt etc.) 1,51 550 II.3. Personalkosten Honorar 67,24 24541,92 Supervision/Praxisreflexion 4,11 1500 Dolmetscherleistung/Mitarbeiter vor Ort 8,77 3200 II.4. Reisekosten Flugkosten Hin- und Rückflug (Betreuer+Klient) 4,38 1600 1 Heimflug/Besuch vor Ort 2,74 1000 Fahrtkosten in Deutschland, Vorbereitung 2,74 1000 Fahrtkosten in Russland 3,29 1200 II.5. Sonstige Kosten Telefon (aus Russland) 1,64 600 Sonstiges (Impfen, Visa, Krankenversicherung) 3,29 1200 II.6. Verwaltungskosten Verwaltungskostenpauschale 30 10950 gesamt 151,28 55216,92
führt zu Mehrkosten.